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Die großen Lügen der Kosmetikindustrie!

In vielen meiner Post´s habe ich von den haarsträubenden Taktiken der Kaufhauskosmetikindustrie berichtet und den „witzigen“ Situationen, das potentielle Wissenschaftler, Professoren und angebliche Ärzte oder noch bekloppter, die Frau vom Zahnarzt im Fernsehen berichten, wie wirksam und wertig die unterschiedlichsten Produkte doch sind!

Ärzte in der Werbung, verleihen den seriösen Anstrich © picture-alliance/dpa

Ärzte in der Werbung, verleihen den seriösen Anstrich
© picture-alliance/dpa

Um Euch auch mal fundierte Beweise für meine Aussagen zu liefern, schaut Euch mal diesen Link an!

Die großen Lügen der Kosmetikindustrie.

Schlimmer noch, hier wird nicht  von leicht schädlichen und minderwertigen Substanzen berichtet, sondern dass viele Kosmetika tatsächlich gefährliche Giftstoffe enthalten und dass es Ärzten, Wissenschaftlern und Professoren per Berufsrecht verboten ist, sich für Werbung zu verkaufen!

Die Frage ,warum nicht wenige Firmen solche Gifte in ihren Produkten einsetzen ist schnell erklärt!

Antifaltencremes, die Formaldehyd enthalten, hierbei handelt es sich nicht nur um eine hochgiftige Chemikalie, die Hautalterung wird sogar beschleunigt! Aber auch  in vielen Nagellacken, Make up´s, Lidschatten, ja sogar in Deos, Bodylotionen und Mascara wird dieser Stoff als billiger Konservierungsstoff eingesetzt! (Die Liste könnte man leider zum Erbrechen weiter führen)

Gar nicht so unklug ist auch die Taktik, die Creme-Tiegel vor der Befüllung kräftig mit Formaldehyd auszuspülen, dann darf man sogar auf die Packung schreiben… „ohne Zusatz von Konservierungsmittel“.

Aber auch krebserregende Nitrosamine, z.B. Mascara und auch Gifte wie Aluminiumsalze,werden massenhaft in Deo´s, Zahncremes, Wachse und vielen anderen Mitteln verwendet.

Auch gut, um zu schauen ob gefährliche Stoffe enthalten sind:  hier wird zwar nichts über die Qualität und Wirksamkeit geurteilt, aber immerhin weiß man was drin ist!

Wer nun aber glaubt das wären Einzelfälle und nur auf das Thema Hautpflege beschränkt, weit gefehlt, denn Formaldehyd und Derivate (Abspalter) davon, sind auch in vielen Shampoos und Spülungen enthalten!

Erkennt man zum Beispiel an diesen Bezeichnungen:

  • Quanternium-15
  • Diazolidinyl Urea
  • Imidazolidinyl Urea
  • DMDM Hydantoin 
  • Sodium Hydroxymethyl Glycinate
  • und leider könnte man die Liste wahrlich weiter führen…

Und wieder zeigt sich, nur an chemischen Begriffen kann niemand etwas nachvollziehen, der nicht zufällig einen akademischen Titel in Chemie besitzt!

Die Frage ,warum nicht wenige Firmen solche Gifte in ihren Produkten einsetzen ist schnell erklärt!

Diese Stoffe sind günstiger und einfacher zu beziehen und wirken leider auch oft länger (konservierend) als wertvolle und aufwendig zu verarbeitende Pflanzenextrakte und nicht giftige Ersatzstoffe.

Ich bin  kein Freund von „Panikmache“ und wenn man vor allen Inhaltsstoffen  Angst hat, darf man bald gar nichts mehr essen oder verwenden!
Aber wenn Giftstoffe nur Verwendung finden um Geld zu sparen, obwohl es für diese Inhaltsstoffe durchaus unschädliche Alternativen gibt, hört für mich der Spaß auf!
Auch sollte man bedenken, dass wir Kosmetika jeglicher Art täglich verwenden und in den meisten Fällen über viele Stunden auf der Haut verbleiben und somit viel Zeit haben vom Körper aufgenommen zu werden!

Der Grund: „Aus reiner Geldgier auf Kosten unwissender Verbraucher!“
Das Vergiften und Belasten von Kunden und sogar Kindern nehmen diese Firmen gewissenlos in Kauf, nur um die Taschen ihrer Anleger zu füllen! 

Das wie ich finde besonders verwerfliche… meistens enthalten diese Mittel ganze Cocktails von fragwürdigen Chemikalien, Giftstoffen, Weichmachern und auch das Thema „Nanotechnologie“ wollen wir hier nicht verschweigen! Hiebei gibt es leider noch keine verlässlichen Studien über die Gefahren, werden aber von vielen Firmen bedenkenlos und rücksichtslos eingesetzt!
Oft sind die Partikel so winzig, dass sie Zellwände durchdringen können und keiner weiß, welche Schäden sie dort anrichten!

Besonders bei Baby und Kinderpflege ist dann schnell die Lunte richtig kurz! Auf denen steht dann „dermatologisch getestet“, „Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt“, „klinisch getestet“, „empfohlen von: „Deutsche Haut- und Allergiehilfe“ oder „in Kliniken bewährt“. 

Allerdings haben solche Angaben oft nur wenig Aussagekraft, oder es werden nur schlichte Selbstverständlichkeiten formuliert. Einheitliche Standards und festgelegte Kriterien für solche Tests gibt es nicht.

Was mich aber am meisten schockierte, das einige Firmen (laut Öko-Test) mit besonders milden Baby und Kinderschampoos werben, die nicht in den Augen brennen!
Hier wird eine auf PEG-basierte und keineswegs milde Substanz, Sodium Laureth Sulfate in hohen Dosen eingesetzt.  Die hohe Dosierung dieses in dieser Auslastung recht ätzenden Tensids, sorgt dafür, dass das Shampoo nicht brennt, wenn es in die Augen gelangt. Denn sie betäubt quasi kurzzeitig den Augapfel und verhindert, dass sich Tränen bilden auch wird der Zwinkerreiz reduziert. Doch Tränen sind eine ganz natürliche und auch sinnvolle Reaktion des Körpers, weil sie das Auge automatisch ausspülen. So kann es schon bei den Kleinen zu Reizungen, ja sogar Schäden an der Horn und Netzhaut kommen!

Viele Produkte für Kinder enthalten Polyethylenglykole oder deren Abkömmlinge. Diese werden mitunter als Tenside, also waschaktive Substanzen, eingesetzt. PEG/PEG-Derivate können die Haut aber durchlässiger für Fremdstoffe machen und sollten in Baby und Kinderprodukten wohl kaum enthalten sein?

Und wenn Ihr oben schaut, PEG… hat auch eine leicht betäubende Wirkung!

Wie gesagt, ich bin fern von Panikmache und bei Haarpflegemitteln, die solche Stoffe in geringen Dosen enthalten, sind, da sie immer nur kurz auf dem Kopf und der Haut verbleiben, für mich nicht das Problem! Aber in Hautcremes und besonders in Pflegeprodukten für Kinder… da wird es dann, wie ich finde, kriminell!

Leider ist es aber insbesondere bei wirklichen Haar und Hautproblemen, gar nicht so einfach, komplett chemiefreie Produkte, die auch wirklich funktionieren, zu finden! Aber immer mehr Firmen springen auf die Naturschiene auf, denn Nachfrage bestimmt das Angebot und der Trend zu Naturprodukten ist groß!

Bringt aber dann herzlich wenig… wenn dann in den vermeintlich so natürlichen Produkten, dann doch auch wieder Mist drinnen ist!

Früher wurden wir Kinder nur mit billiger Kernseife gewaschen, die roch fürchterlich und hat auch in den Augen bebrand! Habe sie gehasst! Aber Hautprobleme kannte kaum jemand und Kinder mussten nicht ständig eingecremt werden! Seit neusten sind wir wieder zurück zur Bio-Seife, das Stück für 5-10€ duftet lecker und man fühlt sich hinterher wie eingecremt!
Besonders die Seifen aus eigener Herstellung meiner Nachbarin, halten fast unendlich, 6 Monate, je nach Fettgehalt und Weichheit des Wassers, auch länger!
Seit dem es tausend tolle Duschgele gibt, gibt´s auch sehr viele Neurodermitiserkrankungen und Menschen mit extrem trockener Haut!

Für unsere Kleene gibts nur noch Badezusätze z.B. von „Dreckspatz“! Zusätze  nur ätherische Öle und Pflanzenfarbstoffe! Kunterbund und super toll riechend, unsere Maus liebt die beim Baden!
Aber gerne tricksen und und verarschen die Shampoohersteller, wie von mir mehrfach beschrieben!

Zitat aus der Süddeutschen Zeitung

Ein Trend: Hair-Repair-Shampoos. Sie versprechen unter anderem eine tiefenwirksame Reparatur der Haare. Am Institut für Materialforschung in Aachen lassen internationale Kosmetikkonzerne ihre Shampoos vor der Markteinführung testen. Der renommierte Haarforscher Dr. Crisan Popescu erklärt das Prinzip von Hair-Repair-Produkten: "Das ist vergleichbar mit einer bröckeligen Wand, die Sie verputzen wollen, um wieder eine glatte Fläche zu erhalten. Ähnlich funktionieren Hair-Repair-Shampoos. Das ist eine Art Reparieren durch Verkleben." Der Effekt hält allerdings nur bis zur nächsten Haarwäsche. Verwendet man dann kein Hair-Repair-Shampoo, wird der "Klebstoff" von der Haaroberfläche wieder ausgespült - das Problem fängt von vorne an.

Studien wissenschaftlich oft nicht haltbar

Dr. Annemarie Burkhard von der EU-Arbeitsgruppe Claims & Studies nennt zwei Beispiele dafür, dass Studien zur Wirkung von Kosmetikprodukten oft problematisch sind:

  • Zu wenige Versuchspersonen: Eine Studie mit vier Probanden sei keine tragfähige Basis für eine weltweite Werbekampagne.
  • Realitätsferner Versuchsaufbau: Es sei nicht ausreichend, die Volumengebung eines Shampoos in einer Klimakammer ohne Luftfeuchtigkeit zu testen statt unter Alltagsbedingungen.

Immer wieder wird angegeben, „von Experten empfohlen“ oder „dermatologische getestet“!
Leider aber ohne Angabe, von welchen Experten dies empfohlen wird, da ja bekanntlich die meisten durch das Berufsrecht ausfallen!dermatologisch-getestet-medium

Und ob der dermatologische Test ,der angeblich statt fand, positiv oder negativ verlaufen ist, wird hier meistens verschwiegen!

Auch sind viele Produkte eines Herstellers, die unterschiedliche Problematiken abdecken sollen, nachweislich nur in der Optik der Verpackung zu unterscheiden… Inhaltsstoffe von Repair und Volumen Schampoos z.B. sind erstaunlicherweise oft identisch!

Also  mehr Fakten dafür, dass wir auch weiterhin verarscht, belogen und, ja leider, oft auch vergiftet und mit Allergien auslösenden Stoffen  verseucht werden!

Warum uns davor niemand (z.B. Gesundheitsamt, oder die EU) beschützt? Keine Ahnung, vielleicht „Wo kein Kläger, dort kein Angeklagter?“

Was glaubt Ihr, wo die immer häufiger auftretenden Allergien, die vielen Neurodermitiserkrankungen und die massiv steigende Zahl der  Hautproblematiken herkommen?

Noch eine Kleinigkeit zu den bösen Silikonen:

Silikone in Haar und Hautpflegemitteln sind in den letzten Jahren sehr stark in Verruf geraten!
Leider, denn letztendlich hat es dazu geführt, das die Firmen nach anderen Inhaltsstoffe gesucht und auch gefunden haben, die genau so gut funktionieren und leider schlimmere Effekte mit sich bringen!

Als aller erstes; Silikon, aber auch die Silikonersatzstoffe sind nicht gefährlich oder wirklich Gesundheitsschädlich!
Im schlimmsten Fall können einzelne Produkte mit Giften verseucht sein, die bei der Herstellung dort hinein geraten „können“, aber diese Problematik gilt mittlerweile als beseitigt!
Sicher, besonders gut für die Umwelt sind solche „Kunststoffe“ auch nicht, aber auch da gibt es weit schlimmeres!
Ich für mein Teil, konnte mit hochwertigen wasserlöslichen Silikonen stets leben, den sie haben dem Kunden ein besseres Haargefühl gegeben, das Haar geschmeidig und besser kämbar gemacht!

Spätestens bei der nächsten Haarwäsche waren sie aber wieder weg!
Anders die Silikonarten, die das Haar versiegeln und dauerhaft ummanteln und so dafür sorgen, das dem Kunde eine Reparatur seiner Haare vorgegaukelt wird!
Hier kann das Haar versiegelt werden, Pflege geht nicht mehr rein und chemische Anwendungen können blockiert werden.

Am Ende hat man dann nur eine Gummischicht ums Haar!

Nun gibt es immer mehr Produkte die frei von Silikon sind! Besonders billige Drogerieprodukte werben vermehrt damit, besonders die, die früher ohne Ende Gummi angelagert haben!
Nun verwenden sie Polyquanternium… das Zeug kann alles viel besser als Silikon (leider auch das Versiegeln) und es doch tatsächlich noch billiger zu beziehen!

Wir haben uns die Mühe gemacht, nach diesem Inhaltsstoff zu suchen und mussten ihn in vielen Produkten (auch im Friseurbereich) finden, das Entsetzten war groß!

Aber ich habe mich dann tatsächlich etwas intensiver damit auseinander gesetzt und Kontakt zu einem Kosmetikchemiker aufgenommen und dieser hat mir bestätigt, das es genau wie beim Silikon hunderte unterschiedliche Kunststoffe gibt, die eben versiegeln können oder eben auch nicht!

Also sollte man vorsichtig sein mit dem Verfluchen eines Inhaltstoffes! Die Ersatzprodukte können sogar viel schlimmer sein!
(gleiches gilt übrigens genauso für Ammoniak, denn Produkte die frei davon sind, sind leider oft viel schlimmer!)

Veröffentlicht von Christian Funk

Friseurmeister und Inhaber des Friseursalons Haarchitektur in Lüneburg. Dozent und Prüfer in der Meisterschule der Handwerkskammer Lüneburg (Braunschweig-Lüneburg-Stade). Fachautor, Social Media Experte und Fachtrainer für verschiedene Firmen der Beautybranche.

11 Kommentare

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Kai

Für mich persönlich habe ich festgestellt daß die angesprochenen Aluminiumverbindungen in Deos (hier Roll-On) bei mir vermutlich eine leichte Allergie, zeitweisen Juckreiz, auslösen. Seit ich Deo ohne Aluminiumverbindungen verwende habe ich keine Probleme mehr.

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Christian Funk

Hey, Kai ich hatte überhaupt keine Probleme und wenn lag es bestimmt nicht am Alu, aber die neuesten Berichte und wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen befürchten, das Aluminium und Aluminiumsalze wirklich ziemlich schlimm für uns sind! (neueste Studien belegen, das die deutlich vermehrten Brustkrebsraten durch dieses Metal in Deo´s ausgelöst wird) Aber schon überall (Verpackung etc) Verwendung finden und auch kaum mehr wegzudenken sind! Aber in der Kosmetik verbleiben die Mittel ganz einfach extrem lange am und auf dem Körper, was das ganze halt so viel schlimmer macht!

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Anonym

Die teuren und angeblich so „hochwertigen“ Frisörprodukte sind in dieser Hinsicht doch auch nicht besser als die giftige konventionelle Kosmetik aus der Drogerie. Das billige und aggressive Sodium Laureth Sulfat enthalten sie doch so gut wie alle, PEG und PEG-Derivate, Silikone, umstrittene Konservierungsstoffe etc. Verbannen Sie das denn auch auch aus Ihrem Salon?
Eine akzeptable Alternative ist nur Naturkosmetik oder selber machen.

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Anonym

Lieber Herr Funk,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Selbstverständlich möge jeder selbst entscheiden, was er an Haut und Haare und in seinen Körper lässt. Man muss halt Bescheid wissen. Gerade wegen Ihres guten, aufklärenden, kritischen Beitrags oben hat es aber schon was von Doppelmoral, wenn Sie dann solche Produkte empfehlen:
Das Wella SP Luxeoil Shampoo z. B., das Sie auch hier in Ihrem Blog empfehlen, enthält als erste Zutaten:
1. Wasser
2. Sodium Laureth Sulfate
3. Sodium Lauryl Sulfat
Für’s erste braucht man dann schon gar nicht mehr weiter lesen, denn das sind die Hauptbestandteile. Billige, scharfe Tenside. Das, was auch in Putzmitteln drin ist.
Das Männershampoo von American Crew enthält nach Wasser als ersten Inhaltsstoff ebenfalls: Sodium Laureth Sulfate!

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Christian Funk

Zumindest ist ihre Kritik nicht spurlos an mir vorbei gegangen und ich werde einige Punkte in meinem Text verändern und umformulieren und mir Ihre Worte zu Herzen nehmen! Ich kann die Welt nicht verändern, aber zumindest sollte ich versuchen, hier ohne Effekthascherei, den einen oder anderen Widerspruch zu entfernen! Danke!

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Christian Funk

2. Die Konzentration macht das Gift, aber bestimmte Inhaltsstoffe kommen mir nicht in die Tüte, aber gerade Sodium Laureth Sulfat, welches wenn man sich an verschiedene Seiten im Internet wendet, ist man dann schnell verwirrt! Auf der einen Seite wird dieser Inhaltsstoff als „weniger Empfehlenswert“ bezeichnet, auf anderen dann als „bedingt“ oder gar als, „nicht“ empfehlenswert!
Hmmm… ganz geschickt macht es Ökotest, hier ist das gleiche Präparat, als „weniger Empfehlenswert“ und für Naturkosmetik nicht geeignet und dann 2 Zeilen darunter ist das Mittel dann aber wiederum bei „nicht empfehlenswert“ aufgeführt!?
Warum und wie es zu diesem Widerspruch kommt ist hier leider nicht erklärt! Aber vielleicht gibt es ja zwei verschiedene Sodium Laureth Sulfate? Das wäre dann die Lösung!!? 😉
Aber hier wird auch ganz klar Panikmache betrieben, gerade die Zeitung Ökotest ist diesem Vorwurf auch von anderen Test-Instanzen mehrfach gemacht worden! Tja, mit der Panik der Menschen macht man ja auch Auflage! Auch wird hier ganz klar bei vielen dieser Test´s von unabhängigen Experten, eine oberflächliche und zum Teil naive Vorgehensweise vorgeworfen! Getestet werden nur die Inhaltsstoffe, aber nicht die Wirkungsweisen und /oder die Konzentrationen!
Ganz witzig, seltsamerweise essen die Leute Kassler, Schinken, Räucherkäse und Rächertofu (für die Vegetarier und Veganer), ohne sich daran zu stören, denn faktisch den gleichen Stoff (wobei die Dosis ja in keinem Test geklärt wird) wollen sie sich nicht auf den Kopf schmieren!?
Aber sei es drum, ich bin kein Verfechter von Naturkosmetik, ich denke und meine. das ich den Einsatz, von Inhaltsstoffen die nicht für Naturkosmetik geeignet sind, vertreten kann! Außerdem, wie gesagt, die Dosis macht das Gift, und hier wird leider weniger dazu geschrieben! Denn eine Kombination von verschiedener Tenside z.B. heißt nicht, das das gesamte Produkt nur mit einem dieser Tenside bestückt wurde und vor allem in welcher Auslastung!

Für mich auch immer ein sehr wichtiger Aspekt, der Duft!!
Denn wenn ich mit aggressiven Duftstoffen, die ziemlich stechenden Düfte dieser niederwertigen Inhaltsstoffe überdecken muss, dann richt man das!
Aber was die Verwendung von Silikonen in der Friseur-Branche angeht, da vertrete ich eine andere Meinung! Denn Silikon ist aus eben diesen Produkten (insbesondere Livin) nicht mehr weg zu denken! Hier kommt es aber auch auf die Art der Silikone an, denn Silikon ist grundsätzlich einmal nicht schädlich, sondern nur ziemlich blöd, wenn es sich nicht mehr ablöst und eine Gummischicht ums Haar legt!

3. Die Verwendung von Naturprodukten bleibt jedem selbst überlassen, nur bin ich der Meinung, dass zwar der ganze Mist und Dreck nicht darin ist, die Wirkung aber meistens sehr zu Wünschen übrig lässt!
Ich finde Homöopathie auch ganz toll, nur möchte ich persönlich nicht zur gänze auf die Schulmedizin verzichten! Auch stecken viele Firmen viele Millionen in die Forschung um insbesondere bei wirklichen Haar und Hautproblemen wirksame und schonende Präparate zu bieten, ich selbst habe weder die Zeit, noch das nötige Kleingeld oder auch nur genug Ahnung um meinen Kunden vergleichbare Präparate anzurühren! Was mir wichtig ist, das keine wirklich gefährlichen und giftigen, krebserregende Stoffe verwendet werden, nur um den Preis möglicht gering zu halten und unmögliche Werbeversprechen die wenn man mal darüber nach denk, im wahrsten Sinne des Wortes, an den haaren herbei gezogen wurden !

Letztendlich hat jeder seine Meinung und seine eigene Verantwortung, was er mit sich und seinem Körper tut, nur halte ich nicht so viel von Panikmache und grundlegende Verteufelung, denn wenn man es übertreibt, schließt man sich irgendwann zu hause ein und Essen kann man dann gar nichts mehr!

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Christian Funk

Hallo und vielen Dank für Ihre Kommentare! Ich fasse hier mal zusammen, da sie mich in meinem letzten Kommentar wohl missverstanden haben … Also mal der Reihe nach!

1. In meinem Salon fliegt tatsächlich alles was „mir“ nicht passt (Inhaltsstoffe, /insb. die Konzentration dieser/, Funktionalität und nicht eingehaltene Werbeversprechen) raus!
Wir sind da rigoros, alle neuen Produkte unterlaufen aufwendige Test´s an uns selbst oder Testkunden, die uns dann nach längerer Anwendung Feedback geben!
Leider wird von den Firmen auch mal das eine oder andere Produkt ohne unserer Kenntnis verändert, aber ich arbeite auch hier mit ausgewählten Partnern, denen ich nach vielen Jahren, sehr vertraue!
Beispiel: Ich habe vor einigen Jahren der Firma American Crew mit komplettem Rausschmiss gedroht, weil sie
eine versteckte Preiserhöhung begangen haben! (gleiche Tiegelgröße, weniger Inhalt und dann noch fett mit dem Spruch
„Wir sind dieses Jahr nicht teurer geworden!“ beworben! So was finde ich nicht witzig und habe dies dann auch in aller Deutlichkeit kund getan!
Seit dem kommt der Oberboss meines Revlon/American Crew Vertreters mindestens einmal im Jahr zu mir und fragt
mich höchst persönlich ob alles OK wäre, auch gibt es keine Geheimnisse mehr!
Klar, ich erreiche mit meinem Blog mittlerweile tausende Menschen, das bringt eine gewissen Macht mit sich!

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Christian Funk

Auch auf Grund solcher Kommentare, habe ich mich entschieden, sämtliche Produkte, die Sudium Laurith Sulfat, PEG´s, Parabene und Cocosamine enthalten, aus meinem Regal zu entfernen!

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Regine Tischler

Vielen Dank, vor allem von allen Friseurinnen, die ihre Hände nicht nur „kurzzeitig“ mit dieser Substanz in Berührung bringen, sondern täglich 8 Stunden lang mit nassen, frisch gewaschenen Haaren arbeiten.
LG Regine

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